Goodbye New Zealand

28 05 2008

Und das wars. Ich habe mein Geld, mein Pass ist auch (noch) da (und sieht auch vom Design besser als der normale aus :)) und gestern bin ich von Opotiki an einem Tag ins grosse Auckland gefahren. NewZealand hat vor allem bewirkt, dass man voll der Staedtehasser wird. Und das meinte sogar der Berliner, der mich mitgenommen hatte. Tja, da muss ich jetzt in China durch, Staedte mit doppelt so vielen Einwohnern wie NewZealand.

Opotiki war natuerlich wieder mal richtig gut. Wollte da mal wieder gar nicht weg und ich werde den entspannten Lifestyle vermissen. Selbst die Arbeit war ganz entspannend, immer um halb9 angefangen und viele Smokos (Pausen) gemacht, in denen die einen nach Mushrooms auf der Erde gesucht haben (fuer den Tee), und andere ihr Weed aufgebraucht haben, was sie teilweise zum Beispiel wie die Merina, von ihren Eltern geschenkt bekommen hatten. Hey, aber trotzdem haben wir Geld verdient, nur Zahltag war immer hoffnungslos, weil dann wurde immer ein paar Kaesten Bier gekauft. Ja, Opotiki ist mit der schoenste Platz New Zealands, obwohl die ganzen Berge auf der Suedinsel da fast mithalten koennen. Und das beste was ich hier getan habe war wirklich der NorthWest Circuit auf Steward Island. Teilweise wuensche ich mir immer noch, im Moment auf irgendwelchen fantastisch gelegenden Huetten zu sein und sich um nichts (hoechstens ums firewood) Sorgen zu machen und einfach keine Verpflichtungen zu haben.

Ja, New Zealand hat mir insgesamt echt gefallen, auch wenn ich es zwischendurch auch abundzu verachtet und verabscheut habe, und der Abschied faellt mir schwer, wenn ich mich aber auch uebelst auf China freue. Kaum zu glauben, dass ich fast schon in HongKong bin. Nur noch 12 Stunden Flug mit hoffentlich vielen guten Filmen und gutes Essen liegen dazwischen. Viel schwere wird mir dann fallen, wieder nach Deutschland zu kommen. das beste waere es wirklich, mal ein Monat Urlaub zuhause zu machen und dann gleich weiter zureisen. Denn diese 8 Monate hier haben meine Reiselust unglaublich verstaerkt. Und auch das Reisetempo hat sich veraendert. Ich habe nicht mal ganz New Zealand in 8 Monaten gesehen und bin bisschen besorgt, dass ich in China im ersten Ort gleich ein paar Wochen festhaenge. Mal sehn. Ich werde euch jedenfalls (immer) berichten, solange ich auf diese Website zugreifen kann. Und dann wuenscht mir erstmal viel Glueck, dass ich diesen Kulturschock gut ueberstehe :).

Ach uebrigends. Am meisten werde ich die Tim Tams vermissen, leckere Biscuits von der Australischen Marke Arnotts (aber vorsicht: die wurden in New Zealand erfunden, und wenn du das nicht weisst, werden Kiwis ganz boese). Aber in HongKong soll man die kaufen koennen, nur in Deutschland kann mans nicht. Mist.

und achja. Bei Martin Schmidt handelt es sich um keinen aus der Verwandschaft, sondern um eine besorgte Person aus dem Freundeskreis, der seine Identitaet beschuetzen will :D.





so ein kleines Problem

16 05 2008

doch dieses kleine Problem ist schon fast geloest. Aber dummerweise noch nicht ganz. Aber davor erst eine andere Geschichte. Weil es mir auf der Suedinsel zu kalt wurde, aber weil ich immer noch dringend Geld brauche (dazu gleich noch eine andere Geschichte), bin ich rasend schnell Richtung Nordinsel gefahren. Dunedin: guter SecondHand Bookshops, aber die Cadbury Chocolate Fabrik war jetzt nicht so toll, aber das Kunstmuseum ist da echt das beste in New Zealand, aber vll lag das daran, dass gerade eine Austellung vom Goethe Institut war ;), dann Christchurch: kalt, Fahrrad wieder abgegeben, dann Picton und die Faehre rueber nach Wellington, wahrscheinlich der traurigste Moment auf der Reise. Schnieefff. Keine Berge mehr, keine Wanderungen mehr, keine tolle Suedinsel mehr. Haette echt noch ein paar Jahre dort verbringen koennen, hatte ja noch nicht alle Wanderungen gemacht. Naja, aber schon habe ich mich wieder auf mein zuhause, Opotiki, gefreut. Am ersten Tag gings von Wellington nach Napier, unter anderem mit nem richtig coolen Aluminiumvertreter, der lauter lustige Geschichten erzaehlen konnte und es gut fand, ein schickes Mitauto zu haben, weil man dadrin unbedenkt seine Joints rauchen kann :D, am zweiten Tag bin ich dann mit jemanden zusammen gereisst der doch bisschen zu viel geraucht hat. Den guten Israeli habe ich nur hi erlebt, und weils ihm im Kifferhostel in Gisborne zu gut gefallen hat, bin ich am naechsten Tag alleine weitergefahren. Mit 49 Kuehe, 54 Kaelbern und einem Trucker, der mich cool fand, weil wir beide die gruenen Kiwis mehr als die Goldenen moegen.

Aber jetzt zur ersten Geschichte: Als ich dann mir Arbeit beschaffen wollte, merke ich, dass ich mein Pass nicht mehr habe, und nach mehrmals suchen, ist 100prozentig klar, dass ich den verlorhen habe, obwohl er vll eher geklaut wurde, denn ich habe vll. 2 Monate vorher mal die Mappe mit meinem Pass aus dem Rucksack geholt. Verdammt… passt ja auf euren Pass auf. Den jetzt habe ich erstmal Arbeit. Und weil New Zealand kleiner als so jedes andere Land ist, kann das mal knapp mit dem neuen Pass werden. Aber ich bin schon bisschen stolz auf mein Verhandlungstalent ;)… konnte den Termin beim Notary Public, der meine Unterschrift bestaetigen muss, von Donnerstag auf Dienstag vorhandeln :). Dann muss der Antrag fuer den vorlauefigen Pass schnell zur Post, damit ich den habe, bevor ich am 29, Mai NewZealand verlasse. uiuiu… wird eng! Ja, und so lange werde ich auch noch arbeiten, dazu die zweite Geschichte, die auch Arbeit nachzieht. Die ersten zwei Tage habe ich fuer eine gearbeitet, die mich auf der Strasse angeheuert hat, nachdem mich niemand ohne pass und der letzte Arbeitgeber auch nicht wollte. Nach zwei Tagen habe ich aber gekuendigt, weil die rates beim Kiwi picking zu schlecht waren, und dass nimmt sie mir jetzt uebel, und rueck dass geld nicht raus, die alte Schlange! Aber dafuer bin ich jetzt in ner richtig coolen Gruppe, wo ich auch bisschen Geld verdiene… also, eigentlich ist fast alles gut und den Rest erledige ich naechste Woche :). Achja, ich komme dann nicht Anfang Juni nach Hause, sondern werde 5 Wochen in China und HongKong verbringen… bisschen Geld sparen ;). Hoffe, euch gehts allen gut und ja, hier oben im Norden ist es gar nicht so kalt wie auf der Suedinsel! Tagsueber kann man, wenn man arbeitet, mit Tshirt rumlaufen und abends brennt immer ein schoenes Feuer im Hostel.





3 Tage ohne einen Menschen, viele Sandduenen, noch mehr Baeume und 2 Kiwis

29 04 2008

eigentlich sagt der Titel ja schon alles aus! Ich war wandern auf Steward Island, eine abgeschiedene Insel am suedlichsten Punkt meiner Reise und es war unvorstellbar schoen. Ich kann es jetzt immer noch nicht wirklich glauben, dass mein Rucksack 28kg gewogen haben soll, aber wenn man 10 Tage Essen mitnehmen muss und wenn man meine Essgewohnheiten kennt, koennte es schon hinhauen. Nur, gut fuer mich, hat der Rucksack sich niemals so schwer angefuehlt hat. Viele hatten mir davor erzaehlt, dass der Track voll die Hoelle sei, Matsch bis zu den Knien, Nur im Wald und immer hoch und runter, viel zu lange, aber ausser dem hoch und runter kann ich es nicht nachvollziehen was mir die alle erzaehlt haben. Man ging zwar schon 2 stunden im wald, kam dann aber immer zu einem noch schoeneren Strand als der letzte, auf dem man den kiwifussspuren folgte. Das schoenste von allen war die Einsamkeit. 3 Tage lang bin ich gelaufen und habe keinen Menschen getroffen und den Wald nur mit den Voegeln teilen muessen, die ab und zu ueber meinem kopf Falter gefangen haben oder mir mal fuer einige Minuten gefolgt sind, um von den Insekten, die man anscheinened aufscheucht, zu profitieren. Und dann rannte noch beinahe eine Kiwi gegen mich. Unwissend lief ich auf dem Track, als ich laute Schritte vor mir hoerte. Und da kam der grosse Vogel angerannt und weicht dann 40cm oder so vor mir aus und streift beinahe mein Bein, um danach stehen zu bleiben um sich bewundern zu lassen (obwohl der Vogel nicht wirklich schoen aussieht).

Fast noch besser war ein Tag, als es total windig war. Gestartet bin ich am Morgen auf einer Huette, die trotz 150m Hoehe neben einer Sandduene liegt, die der Wind dort hochgedrueckt hat. Nachmittags ging es dann zur Mason Bay, eine grosse Bay, total windig und deswegen total toll. Waehrend ich dort lief, habe ich alles moegliche Wetter auf einmal gesehen. Schnell sah man den Regen auf sich zurasen, waehrend Richtung Duenen blauer Himmel zu sehen war und am Ende des Strandes die Sonne zwischen den dunklen Regenwolken den dahinfliegenden Sand beleuchtete. Das war einfach unbeschreiblich, und wie schnell es sich immer geaendert hat. Das war der Tag, wo ich auch fast wieder in Zivilisation war, denn Dank des Strandes koennen Flugzeuge faule Touristen in die Huette bringen, die natuerlich das beste Essen mithaben, waehrend man selber sich den ganzen tag auf das 5tel Karotte gefreut hat. Es ist wirklich interessant, wie sich die Gedanken reduzieren. Nach dem Fruehstueck denkt man nur noch an das Mittagessen und freut sich voll auf das Abendessen und geht 100x im Kopf durch, was man von den 3 verbliebenden Gerichten machen soll, wieviel Zwiebel man verwenden will usw… und wenn ein toter Baum auf dem Track liegt, bereuht man es, dass die Huette noch weit entfernt ist, da es gutes Feuerholz waere und man abends nicht mehr suchen muesste. Die Oefen sind echt total super in den Huetten, so einen will ich auch mal haben. Einmal habe ich es doch sogar geschafft, dass das Treibholz die komplette Nacht durchgebrannt ist.. tut mir leid, aber auf solche sachen bin ich jetzt stolz! :D.

Nach dem track gabs im kleinen Dorf den besten FishandChips, den ich je hatte! Und am naechsten Tag gabs eine richtig nette Faehrueberfahrt in stuermischer See, auf der ein grosser Prozenteil gekotzt hat, aber nicht ich :). Danach ging es mit dem Fahrrad durch die uebelst huegligen Catlins nach Dunedin, wo ich mich gerade aufhalte. Stadt mit einer Schokoladen Fabrik. Und morgen gehts weiter nach Christchurch und vll war Der North West circuit mein letzter Track :(. Wenn ich Geld und Zeit haette, wuerde ich ihn gleich nochmal machen.

Hoffe, euch gehts auch gut!





da bin ich mal wieder…

6 04 2008

mh… ist ja schon bisschen her, seitdem ich mich mal das letzte Mal gemeldet habe. Inzwischen bin ich in Queenstown, also schon ziemlich weit im Sueden, und in 5 Tagen werde ich dann hoffentlich den suedlichsten Punkt meiner Reise erreichen. Und da werde ich mich dann mal fuer 10 Tage oder so in die Wildniss verabschieden und mich durch Schlamm kaempfen…hehe… Steward Island, ich komme.

Ich denke, das einfachste ist, wenn ich einfach einige Fotos hochstelle und euch bisschen was dazu erzaehle…

boah..wordpress hat sich veraendert! Deswegen mal die Fotos bisschen groesser:). Also, von Motueka bin ich zuerst zum Nelson National Park gefahren, dort einen Hike gemacht und weiter gings an die Westcoast, erster erwaehnenswerter Stop war Punakaiki, wo ich ebenfalls einen schoenen Hike gemacht habe, bei dem ich mich in rivercrossing geuebt habe. Der Track fuehrte teilweise in einem Fluss, an dessen beiden Ufern sich gigantische Limestone Felsen erhoben habe. Uebernachtet habe ich dort in einem grossen Felsueberhang, genannt “ballroom overhang”. War ziemlich cool, das Sonnenuntergangsbild (oben) stammt von der Location.

Ja, Westcoast ist eigentlich cooler als Eastcoast, denn wer ist denn schon bei einem Sonnenaufgang wach?

Und die Haeuser sind eigentlich auch ziemlich nett ;)..so sieht es oefters in New Zealand aus

Als ich dann den FranzJosef und Fox Glacier angeschaut habe, die doch sehr beeindruckend sind, da die Gletscher sich bis in den Regenwald schieben, ging es auf den naechsten Track… den Copeland Track. Am ersten Tag gab es noch heisse Quellen, die echt abgefahren waren, am zweiten Tag viel Regen, aber einen schoenen Sonnenuntergang und am dritten Tag gab es oben vom Pass einen atemberaubenden Blick auf Mount Cook, New Zealands hoechsten Berg.

Dann ging es weiter nach Wanaka… und den Haast Pass habe ich in Rekordzeit bestritten. Der New Zealand Post sei gedankt. Nachdem ich sicherlich schon 45min am Strassenrand gewartet hatte, kam das Postauto angerasst, und hatte noch einen Platz fuer mich auf dem Ersatzreifen im Laderaum. Dort habe ich gleich einem Backpacker aus dem letzten Hostel getroffen, der sich auf den Paketen niedergelassen hatte! Und als wir dann in Wanaka angekommen waren (unverletzt…hoehoe), hatten wir alle Autos, die mir keinen Lift gegeben hatten, ueberholt…hehe

Ja, war bisschen wackelig :)

Und dann war ich in Wanaka, und habe den naechsten Track gemacht (was besseres kann man hier auch nicht machen!) Es ging hoch zur Liverpool Hut!

Ziemlich coole Wolken

Der Hausgletscher, zu dem man nach ein bisschen Kletterei kam. Oben wurde dann Pause gemacht…und hier seht ihr die Leute, mit denen ich oben war:

Und hier sind sie alle beim Zaehneputzen vor der Liverpool Hut. Ich hole gerade vom Stream Wasser.

Die Huette ist meine absolute Lieblingshuette… klein, nur 6 Betten, rot und aus Blech, die Keas als Haustiere, und eine fantastische Aussicht auf den fantastischen Mount Aspiring! Eisabrueche an den Gletschern hat man die eine oder andere Stunde auch gesehen.

Keas sind die einzigen Bergpapageien und zaehlen zu den intelligensten Lebewesen auf der Erde. Und sie versuchen alle Sachen anzuknappern. Dieser Kea hat versucht die Liverpool Hut zu zerstoeren. Zu erwaehnen sei noch, dass dieses Foto vom Bett aufgenommen wurde. Da die zweite Nacht so warm war haben wir alle draussen im Grass uebernachtet, was ziemlich gemuetlich und total schoen war.

Sonnenaufgang vom Bett :)

Ja, und danach gings weiter…und zwar so:

Ja, ich habe jetzt bis Anfang Mai ein Bike. Frieder, der ebenfalls oben auf der Liverpool Hut war (und den ich lutigerweise von Musikfreizeiten 6 Jahre ago oder so kenne), hatte keine Lust mehr auf Fahrrad fahren, deswegen haben wir einfach mal spontan getauscht. Verrueckte Idee… habe das Fahrradfahren auch voll unterschaetzt… wie anstrengend Steigungen doch sein koennen :D. Bin natuerlich am ersten Tag auch die hoechste geteerte Passstrasse in New Zealand gefahren. Aetzend :D… Aber dann war ich in Queenstown und habe das Fahrrad mal im Heizungskeller eines Hostels fuer zwei Wochen allein gelassen und war wieder … (genau, trampen)

Morgenstimmung in Kinloch, dann ging es los auf dem Caples Track. Naechste Morgenstimmung:

Und oben auf dem Saddle, mit Blick auf Christina

Und weil es gleich auf dem Weg lag, bin ich zum Milford Sound gefahren, ein wirklich schoener Fjord, in dem nur die ganzen Boote und Flugzeuge stoeren. Wahrscheinlich das haeufigste Postkartenmotiv hier, ist der Mitre Peak. War auch mein haeufigstes Fotomotiv ;)

Bisschen anders, und ruhiger, ist der Blick vom Getrude Saddle auf den Sound

Nachdem ich dies gesehen hatte ging es den Routeburn Track wieder zurueck zum Startpunkt. Der Routeburn Track ist ein sogenannter Great Walk, und war zum Glueck mein letzter Great Walk. Doc (department of Conversation) hat einfach nichts besseres zu tun, als jede Wurzel abzusaegen, bzw ein Gitter drumzuspannen, damit man nicht ausrutscht… aber war doch ganz schoen, nur das Wetter haette besser sein koennen. Mein Zelt ist mit Wasser vollgelaufen, und ich bin nachts auf die Bank im Shelter gefluechtet :D

Aber natuerlich hatte ich vom Trampen immer noch nicht genug, und habe im Anschluss den Rees-Dart zusammen mit Sara gemacht (die war auch oben auf der LiverpoolHut)

Die ganzen Leute auf den Track haben uns fuer verrueckt gehalten (und als “Legend” bezeichnet), was wohl zwei Gruende hatte.

1. Da man als Backpacker kein Geld hat, konnten (wollten) wir uns das Shuttle nicht leisten und haben hitchhiken versucht, was aber nicht so ganz geklappt hat, was zur Folge hatten, das wir die 20km zum Start des Tracks gelaufen sind (fuer 2 km wurden wir mitgenommen, und zwar vom englischen Autor McEwan, der ua das Buch “Atonement”, was jetzt auch mit Knightley verfilmt wurde, geschrieben hat. Kannten wir natuerlich nicht, aber die Klatschzeitschriften in den Huetten haben dann das Raetsel geloest

2. Die erste Nacht haben wir in der 25 Mile Hut uebernachtet, eine Huette for free mit zerbrochenen Fenstern, Maeusen und insgesamt bisschen alt :D

ja, die Betten waren nicht die gemuetlichsten. Drahtgitter mit ein paar Zweige drueber.

Cascade Saddle war echt mal schoen:

Und im Hintergrund ist wieder der liebe Aspiring!

So, das wars dann mal mit Fotos heute. Und vll kommen nur noch ein paar wenige Geschnorrte! Meine gute Digitalkamera hat sich mit einem unscharfen Foto verabschiedet. Ich kanns irgendwie immer noch nicht glauben, und denke, dass sie den naechsten Tag wieder anspringt… schnieeff!

Ich hoffe, euch allen gehts gut, und achja, es ist ganzschoen kalt und Herbst geworden. Brhhhh.

Und nach der Steward Island mache ich mal wieder einen Eintrag! Ist also nicht allzu lange hin. Bis dann!





gegen das Rekordtief!!

6 03 2008

Um das nahende Besuchertief dieses Blog abzuwenden, werde ich mal einige Fotos reinstellen, auf die ihr dann schoen klicken koennt und somit die Klickstatistik wieder in die Hoehe schnellt.

Ja, fotos!! Aber ich muss euch enttaeuschen! Es gibt nur einige Fotos vom Heaphy Track! Andere Fotos kommen natuerlich auch noch! Sonst kann ich nur sagen, dass es mir bestens geht… ich halte mich gerade in Punakaiki in einem super Hostel im Regenwald, 5 min von der rauhen Kueste auf. Vor ein paar Tagen sind vor dem Strand einige Delphine gesprungen, was echt eindrucksvoll war… habe mich ziemlich gefreut. Ausserdem habe ich in letzter Zeit einige Tracks gemacht… wobei es eigentlich nur 2 waren, in den Nelson Lakes und den Inland Pack Track, der gleich hinterm Hostel anfaengt,und echt total beeindruckend war, da der Track fuer Stunden in Fluessen verlaufen ist und links und rechts unendlich hohe schoen geformte Felsen waren.

So, nun aber die lang ersehnten Fotos… und morgen gehts dann endlich Richtung schneebedeckte Berge :)

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Wie man hoffentlich erkennt, war es ein ziemlich cooler Track. Von links nach rechts: Der erster Zeltplatz mit mir… mir gehoert natuerlich das rechte super Zelt:)/ Nein, der Vogel, der meine Isomatte verspeisen will ist kein Kiwi, wie hier immer mal wieder ein paar “schlaue” Touris denken, es ist ein suesser Weka./ Sonnenuntergang mit Fotograph/ Kueste/ Kueste/ Kueste

So, hoffe euch gehts gut, ich werde dann mal irgendwo was zu Essen auftreiben





in einem haesslichen Dorf

24 02 2008

Es geht endlich weiter. Heute verbinge ich hier in Motueka meinen letzten Tag. Nach vier Wochen Arbeiten werde ich mich morgen wieder auf Reisen begeben und die ganzen netten Leuten im Hostel, vor allem die Israelis, den Radiosender (Radio Huraki “Classic Rock that rocks!”), das leckere Sabbatessen an jedem Freitag und so weiter vermissen.

Nicht aber diese haessliche kleine Stadt. Diese Stadt besteht nur aus einer Hauptstrasse, die jetzt zur Touristenzeit total befahren ist, weil alle in den tollen Abel Tasman National Park wollen und an der es in der ganzen Stadt, die vll so 4 km lang ist nur 2 Zebrastreifen im Zentrum gibt, die auch fast nebeneinander liegen. Manchmal braucht man fuer das Ueberqueren echt lange und wenn man Pech hat, wird man ueberfahren, wie es letzte Woche einem Backpacker passiert sein soll.

Ich habe es jedenfalls nicht mitbekommen, weil ich wie immer schoen unter den Kiwipflanzen gestanden habe und damit mein taegliches 1$ Toastbrot und sogar bisschen mehr verdient habe! Die Arbeit war zwar nicht so lustig wie in Opotiki, dafuer aber besser bezahlt und die letzten Tage waren dann auch wieder lustig, als alle, auch der richtige Boss, ueber unseren Supervisor abgelaestert haben und er zum Apfelernten abgezogen wurde, da er jeden Tag uns was anderes erzaehlt hat. Voll schlimm ist auch, dass ihm die lebensgrosse Vogeltraenke, eine Figur mit ner Traenke in den Haenden, aus dem Garten geklaut wurde :(…. war eben so ein Spiesser. Zum Glueck muss ich ihn nie wieder sehen. Und falls hier einen Profikiwithinner braucht, dann mach ich das gerne fuer euch! Der Boss wollte meinen passport einziehen und mich dabehalten :D…ich glaube ich habe meinen Traumberuf gefunden…. kleiner Scherz!

Bevor ich hier angefangen habe zu Arbeiten, habe ich zusammen mit MinWah, eine voellig untypische Amerikanerin (welcher Amerikaner durchquert Amerika mit dem Fahrrad??), den Heaphy Track bewaeltigt. Ganze 80 km (war aber voll easy), und der von der Naehe der Ostkueste zur Westkueste fuehrt. Vor allem der letzte Tag an der Westkueste war so unbeschreiblich schoen… rauhe See, tolle Felsen, weisse Straende, die am suedlichsten wachsende Palmen, die putzigen Wekas, flugunfaehige, total neugierige Voegel, und ein toller Sonnenuntergang am Campingplatz am Meer!

Ich wuerde euch jetzt ja liebend gerne ein Foto zeigen, aber der Computer wird einfach mit der Schoenheit dieser Fotos nicht fertig!

Also, bis irgendwann dann mal! Gruss, euer Heinrich





Vulkane und anderes

18 01 2008

Ich habe es geschafft! Nach einer dreistuendigen Faehrfahrt bin ich heute auf der Suedinsel abgekommen. Endlich!

Seit dem letzten Eintrag ist viel passiert, wie ihr euch vorstellen koennt! Nach Weihnachten habe ich mit Thomas, Matze und Peter mein geliebtes Opotiki verlassen (ich habe echt schon heimweh da hin)  und sind nach Rotorua und dann nach Taupo gefahren, wo wir dann New Year verbracht haben. Nebenbei bin ich dann, als ihr in Deutschland die Raketen hochsteigen lassen habt, bungee jumping gewesen, war eben so eine spontane Aktion, da ich eigentlich nur bei Chinatsu zuschaun wollte :D.

Dann gings weiter. Der Northern Circuit! Eine viertaegige Wanderung durch den Tongario National Park der Weltnaturerbe (oder wie man das nennt) und auch Kullise fuer Mordor in Herr der Ringe ist. Eine beeindruckende Wanderung auf Vulkane und um Vulkane mit “Wuesten” und bizzaren Steinformationen.  Als man nach 3 Tagen den ersten Baum sah, war das ein cooles Gefuehl.

Nach dieser Wanderung ist Thomas sein Auto endgueltig unter unserem Gewicht zusammengebrochen. Nein Scherz, es wollte einfach trotz schieben und Jumpstarter nicht anspringen. Der Pannendienst hat uns dann jedoch zu einem richtig coolen Schrottplatz gebracht, mit einer riesigen Sammlung an alten Tachos, Lenkraedern und sogar Anschnallgurten. Auf der Rasenflaeche sind dann die huebschen Oldtimers verrostet. Die Autos fuer den Film King Kong sollen da her kommen.

Dank Vetternwirtschaft sind wir dann gleich zu einem Backpacker in Ohakune vermittelt worden, die Stadt mit dem teuersten New World (der Supermarkt in den kleineren Staedten, ungefaehr so wie Edeka) in ganz New Zealand. Im Backpacker haben wir dann auch die Whanganui Journey gebucht, eine 5 taegige Kanutour, natuerlich auch durch National Park. Aber echt, es war zwar ganz schoen, aber doch ziemlich langweilig, mit ganz wenigen spannenden Stellen. Nach einer halben Stunde hatten wir keine Lust mehr zu paddeln und haben unsere kanus zu einem Katamaran umgebaut, wo man dann bestens chillen konnte! Lustig war der zweite Tag, mit zwei Israelis, mit denen wir uns lustig unterhalten haben, und den Tag unter einen kleinen Unterstand mit Jazz (aus dem Ipod), israelischem Kaffee und frischgebackene Waffeln (die Kiwis sind einfach nett!) verbracht haben, da es geregnet hat!

Nach Whanganui ging es sofort weiter. Zum Mount Taranaki via Forgotten World Highway, der auch im Film “The last Samurai” als Kulisse dient, da er stark dem Fuji aehnelt. Gleich am naechsten Tag gings oben drauf, wo wir dann rausgefunden haben, dass ueber den Wolken die Freiheit wirklich grenzenlos ist…hoehoe…aber echt, die Euphorie ueber den Wolken zu sein und zu wissen, dass die da unten alle Schatten haben, ist einfach boahhh!

Und immer noch haben wir uns keinen day off gegoennt, sondern sind gleich runter nach Paraparaumu gefahren, wo wir dann unsere letzten Tgae zusammenverbracht haben. Die letzten zwei Tage war ich dann mit Peter und Matze in Wellington, wo ich meine 3te Sonnenbrille in NZ verloren habe! Wellington ist zwar klein fuer ne Hauptstadt, aber doch sehr nett. Und heute gings nach Picton und morgen trennen sich unsere Wege!

So, nun die Bilder

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Der Sonnenuntergang am ersten Abend auf der Huette. Im Hintergrund ist waherned des Untergangs Mount Taranaki aufgetaucht. Das ganz rechte Bild ist vom Bett aufgenommen!

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jo, dass sind mal ein wenige Eindruecke vom Walk!

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und hier die Whanganui Journey! von links nach rechts: unser Bott, die Israelis, unser Haus fuer einen regnerischen Tag, Blick von der Badewanne, scherz, mein Zelt, kleiner Wasserfall, der langweilige Fluss und die Bridge to Nowhere…da hat es die Regierung nicht geschafft, Kriegsveteranen anzusiedeln!

Fotos vom Taranaki kommen auch noch bald, aber meine Internetzeit ist gleich rum! Also, noch nen schoenen Tag wuensche ich euch.





Erdbeben, Strand, Basilikum und Weihnachten

24 12 2007

Es wird immer waermer und Weihnachten steht vor der Tuer. Und Freitag war mein letzter Arbeitstag :(, der mit einem schlappen BBQ beendet wurde (naja, das Bier war reichlich da!). Ich weiss jedenfalls wirklich, dass ich die Leute auf Arbeit und ganz Opotiki vermissen werde. Auch wenn ich nicht das grosse Geld gemacht habe, fand ich die Arbeit einfach schoen.

In der letzten Woche ist Thomas zu uns gestossen. Ein Typ, der ein herrliches Auto hat, was aelter als ich ist und mindestens zwei Mal am Tag angeschoben werden muss und mit dem ich nun meine ersten Auto Erfahrungen in New Zealand gemacht habe.

Heute ging es mit dem Auto an den Strand, naja, und es wurde entschieden, komplett auf den Strand zu fahren, was dann eine wirkliche lustige Aktion war, wie es die Bilder (Christmas Bonus!!!!) bezeugen koennen.

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Nach ein paar Metern steckte das Auto im Sand. Als dann ein Hund angerannt kam, sind Thomas und der Franzose (Adonois oder so) voller Panik auf den gleichen Sitz ins Auto gesprungen, was schon ein lustiges Bild war. Der Hund war uebrigends harmlos :).

Und nach bisschen graben und schieben hatten wir das Auto auf dem festen, feuchten Sand und der Spass konnte beginnen. Bisschen driften, bis das Auto dann im Wasser gelandet ist, was fast noch cooler als driften ist.

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Und hier noch ein Bild vom Lifestyle in New Zealand und von uns. Peter, ich, Adonois, Matze und Thomas. Die huebsche Franzoesin macht leider das Foto ;)

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So, und weils bald Weihnachten ist, gibt es noch ein paar Fotos vom Hostel.

les-rencontres-a-opotiki-014.jpgGestern gabs schoen BBQ im Hostel. Im Vodergrund seht ihr die Gastfamilie, deutsche Auswanderer, und ja, dahinter uns mit den 3 Iren. Die hatten nichts besseres zu tun, als beim Erdbeben vor ein paar Tagen (was wirklich beeindruckend war und zu den Big Ones in New Zealand zaehlt..hatte 6.8 auf der Richterskala) zum Strand zu gehen, und dann in der Stadt Gisborne, vor der das Erdbeben im Meer statt fand. Aber leider kam der Tsunami nicht, den sie erhofft hatten :D… jaja, das sind die Iren.

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Ich muss zugegeben, dass es unordentlich um mein Bett aussah. Aber das ist nun nicht mehr der Fall, nachdem Matze sich so oft beschwert hatte :) ich uebertreibe. Meiner Basilikumaufzucht geht es bestens. Und ja, dass Hostel hat einen schoenen Garten zum entspannen.

Auch noch interessant waere es, einen Blick in unseren Kuehlschrank zu werfen.

lifeinopotiki-122.jpg Der Hai hat gemundet, und ich mutiere hier langsam zum seafood und fischesser. Morgen goenne ich wieder mal den Luxus und besorge mir Fish und Chips :)

Und nun ein Fotos von Terrie, my bro, und Crystal, my sis! Die beiden sind einfach herrlich und zugleich hardcase. Terrie ist staendig am lachen und wuerde die langweiligste Party am laufen halten und Crystal sieht man (auch) das ganze rauchen an. Sie hat mit 5einhalb in den Pausen in der Grundschule angefangen und dann ab 15 nur noch den ganzen Tag Weed geraucht, aber nun zum Glueck damit aufgehoert. Uebelst nett die beiden, waren sogar zum Fruehstueck eingeladen und haben schon so manche Abende zusammen getrunken

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Und nun, wuensche ich euch schoene Weihnachten und damit Weihnachtsstimmung aufkommt, einige Bilder von dem hier lokalen Weihnachtsbaum, den Pohutukawa.

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Und vielleicht sollte ich nochmal dazusagen, dass meine Weihnachtspost bisschen spaeter bei euch ankommen wird. Bis bald, euer Heinrich.





ein Wunder…

6 12 2007

…es regnet. Es regnet tatsaechlich hier in Opotiki, wo sich doch jeder fragt, ob es hier ueberhaupt mal regnet. Und so ist die Arbeit heute ins Wasser gefallen und ich habe Zeit, hier mal einige Fotos reinzustellen, damit ihr euch vorstellen koennt, wie es hier aussieht. Natuerlich sollen sie euch nicht neidisch machen ;).

Fangen wir mit Opotiki selbst an. Fuer eine kleine Stadt gibt es hier doch recht viele Geschaefte! Das liegt wohl daran, dass hier sogar 2 Autostunden entfernte Leute shoppen gehen muessen (die Einwohner von EastCape). Aber nach fuenf ist hier auch nichts mehr los. Als Beweis:

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Das ist die Hauptstrasse von Opotiki nach fuenf.

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Und das ist der zentrale Platz. Links von euch steht das War Memorial, dass man wirklich auch in jedem kleinsten Dorf findet.

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Und so sieht es vor dem Backpacker aus.

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nicht immer, aber teilweise liegen die Orchards richtig toll. Hier hat man Blick auf das Eastcape.

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Und lustiges kann auf dem Weg zur Arbeit passieren, aber auch waehrend der Arbeit.

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Und immer zwischendurch gibt es laaaange Pausen. Sogar die Feuerwehr hat mal ein Buschfeuer weiterbrennen lassen und erstmal Lunch gemacht :D. Unser Lunch gestern haelt den sagenhaften Rekord von einer und einer halben Stunde. Zuerst haben wir gewartet, dass es aufhoert zu regnen und dann dadrauf, dass es wieder anfaengt und wir nach Hause koennen :D.

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Tja, da hat wohl einer kein Dach uebern Kopf! Es hat danach auch nicht wieder angefangen.

Und nach der Arbeit geht es dann an den Strand:

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Und am Wochenende faehrt man einige km mit dem Auto und erreicht eine herrliche Bucht. Den Morrison Bay. Da werde ich die naechsten Tage mal ne Surfstunde nehmen. Am Wochenende waren wir dort mit Bodyboards surfen und schnorcheln, wobei ich mir die Vielfalt im Meer toller vorgestellt habe. Immerhin habe ich ein paar schoene Fische gesehen.

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Ja, und das wars auch schon. Bis bald dann, euer Heinrich!





KiwisKiwisKiwis…

29 11 2007

3 Wochen bin ich nun in Opotiki und seitdem ich da bin wurde der Weihnachtsschmuck an die Laterne gehaengt, war ich mehrmals im Pazifik baden, habe mir mein zweites Basilikumpflaenzchen angeschafft, nachdem das 1. nach 3 Tagen tot war :(  (aber das lag daran, dass es aus dem Supermarkt kommt), habe schon zweimal neues Geld auf mein Konto bekommen und etliche Blueten und unreife Kiwifruechte gepfluekt, und viele weibliche Blueten mit Pollen bestaeubt und somit den Bienen, denen die Farmer nicht vertrauen, Konkurrenz gemacht. Heute kam noch mal eine neue Aufgabe dazu: Kiwis zaehlen! Gar nicht so schwer, nachdem der Supervisor Tease und mir einen Zaehler gegeben hat, auf den man nur fuer jede Kiwi einmal druecken musste. Hihi, nur die anderen zwei Deutschen mussten dann noch wirklich mit Hirn arbeiten.

Unser Team besteht aus gerade mal 4 Leuten (von anfangs 10), wobei ich immer mit Tease zusammen arbeite. Ein Kiwi der nun schon fuer nahezu 2 Jahren clean von harten Drogen ist und seine Hanfplantage im Wald hinter einem der Orchards hat und lange Zeit in Aussie war und unglaublich viel lacht und ein unglaublich netter und interessierte Mensch ist, mit dem die offizielen 8 Stunden Arbeit ziemlich schnell rum gehen. Er ist der Cous von unserem Supervisor, der wohl der beste Supervisor ist, da er keine Lust zum Arbeiten hat und meint, wir sind zum Urlaub hier, sodass die Pausen immer laenger als erlaubt sind. Auch heute war ein solcher Tag. Am Anfang haben wir mit der herrlichen Auntie, die voll die trollige Maorifrau ist und mich so toll findet, da sie mich mit meinem Maoriname Henare (auf dem hinteren e betont) rufen kann, einige Bleuten bespruet und sind ne viertel Stunde zur naechsten Orchard gefahren um dort nochmal ein paar Bleuten zu bespruehen. Danach wurde das restliche Pollencoktail (was ultra teuer ist) weggekippt und wir sind zum Packhouse gefahren, wo wir Lunch machen wollten. Da gab es dann tatsaechlich free Kiwis und Kuchen vom Supervisor, aber noch offiziel kein Lunch weil es ja doch Arbeit fuer uns gab. Na gut, nach viertel Stunde inoffizielen Lunch ging es weiter zur Plantage, die wir wieder nach einer viertel Stunde fahrt erreichten und dort unseren offizielen Lunch einnahmen. Dann wurde ein paar Kiwis (um die 3000 fuer jeden) gezaehlt und dann gabs die naechste Pause. Danach wurde wieder ne viertel Stunde gefahren um nochmal bisschen zu zaehlen. Ne dreiviertelstunde vor offizielen Feierabend hies es dann Ende, da wir ja keine Pausen gemacht haetten ;). Das war mal ein cooler Arbeitstag.

Die Tage werden auch immer noch mit lustigen Aktionen berreichert wie der Versuch von Tease, 20 $ Extracash zu verdienen, fuer die er nach Anweisung unseres Supervisors die Bienen vom Eingang des Bienenstocks abkratzen sollte dadran aber nach einigen Stichen gescheitert ist oder die Schlachten mit Kiwifruechten gegeneinander, die wirklich das einzig anstrengende ueberhaupt sind.

Also, wie man sieht, ich mag die Arbeit hier und so schlecht ist Opotiki auch nicht, da es hier doch eigentlich alles gibt was man braucht und noch einiges dazu. Sogar ne Kirche, in der mal der Missionar erstochen wurde. Und laut Reisefuerer soll man sogar auf der ausgestellten Bibel und an der Kanzel Blut sehen, aber leider habe ich das nicht gefunden :(. Mal schaun, vll bin  ich Weihnachten noch hier und feier mit meinem Arbeitskollegen und anderen.

Sobald ich Fotos habe, gibt es auch Fotos! Zum Nikolaus dann ;)